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Schweinegrippe: WHO wehrt sich und warnt weiterhin |
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WHO weist Vorwürfe zurück
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Die WHO hat heute die Vorwürfe zurückgewiesen, die Gefährlichkeit der Schweinegrippe unter dem Einfluss der Impfstoffhersteller übertrieben zu haben. Es sei „falsch und unverantwortlich“, die Pandemie als Betrug zu bezeichnen, sagte WHO-Berater Keiji Fukuda. Die WHO habe die Risiken gegenüber der Bevölkerung weder unter- noch übertrieben. Die Behauptung, es gebe keine Pandemie, sei außerdem wissenschaftlich falsch, sagte Fukuda laut der „Washington Post“. |
Die WHO schätzt, dass bislang etwa 13 000 Menschen weltweit an der Virusinfektion gestorben sind. Nach dem Ende der Pandemie könnte sich jedoch herausstellen, dass noch sehr viel mehr Menschen gestorben seien. Obwohl die Schweinegrippe in vielerlei Hinsicht milde verlaufen ist, warnte Fukuda davor zu glauben, die Pandemie sei vorüber. Denn In einigen Regionen der Welt nähmen die Infektionsraten zu, etwa in Nordafrika, Südasien und Osteuropa. Wie bei früheren Pandemien könnte es auch zu einer zweiten Welle kommen, meinte der Infektiologe. Wer noch nicht geimpft sei, sollte dies auf jeden Fall nachholen.
Vor wenigen Tagen erst hatte der Europa-Politiker Dr. Wolfgang Wodarg den Impfstoffherstellern erneut vorgeworfen, in Sachen Schweinegrippe Panik geschürt zu haben, um so die WHO dazu zu nötigen, eine Pandemie auszurufen. Man habe eine regelrechte Psychose organisiert. Dies sei einer der größten „Medizin-Skandale“ des Jahrhunderts, eine Untersuchung sei daher notwendig. Im Europarat soll darüber noch in diesem Monat eine Diskussion dazu stattfinden.
Quelle: www.facharzt.de
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